Gabriele Herbst

Gabriele Herbst

Biodanza bedeutet für mich

 eine Verschmelzung aller Aspekte meines Weltbildes

und eine Möglichkeit, diese Ideen nicht nur zu denken,

sondern auch zu leben, zu spüren, körperlich auszudrücken

– allein und im Austausch mit anderen.
Es ist mein Weg, auch im Alltag  die Liebe zu leben.

Es ist eine Übung für mich, immer wieder präsent zu sein, mich auszudrücken.
Es ist ein Prozess, mich selber besser kennen zu lernen, mir meiner seelischen Verletzungen immer mehr bewusst zu werden und einen Weg zu finden, sie zu heilen

Es gibt mir die Möglichkeit, mit anderen Menschen liebevolle Verbundenheit zu erleben.
Ich lerne dabei, mich und andere Menschen immer mehr anzunehmen und das Bewerten abzubauen.
Es lehrt mich Vertrauen und Hingabe, Loslassen, mich geborgen fühlen in der Welt und in der Menschheit.
Es hilft mir, meine Lebensfreude immer wieder neu anzufachen.

Der spirituelle Aspekt ist für mich sehr wichtig(die Heiligkeit des Lebens, die Einheit mit dem Universum).

 

Ich bin  Buchhändlerin und Antiquarin. 7 Jahre lang war ich selbständig. Der Sinn meines Berufs war für mich, meine Liebe den Menschen in Gestalt der Bücher zu schenken.

Nun möchte ich meine Liebe durch Biodanza leben und weitergeben.

 

Zum Tanz fühlte ich mich schon immer hingezogen.

Über Standard-Tänze, afrikanischen Tanz, Bauchtanz, Tanztherapie bin ich schließlich bei Biodanza gelandet und habe dort meine Heimat gefunden.

 

Durch die Tanztherapie ist mir bewusst geworden, dass mein Körper ein Gedächtnis hat und sich Erlebnisse merkt. Und dass ich über die Körper-Erfahrung meine Probleme besser verstehen kann und auch über den Körper eine Lösung finden kann.

Rolando Toro, der Begründer von Biodanza, spricht ja vom vitalen Unbewussten. Und er geht davon aus, dass man durch Erlebnisse, die in den Zellen gespeichert sind, zu dem Menschen geworden ist, der man ist. Und dass man durch Erlebnisse auch wieder Veränderung herbeiführen kann.

 

Was für mich an Biodanza – im Gegensatz zu anderen Tanzformen – das Neue und Besondere war, war der liebevolle Körperkontakt, die „Begegnung“.

Lange hatte ich große Angst davor. In meiner Kindheit gab es keinen Körperkontakt und ich lebte sehr zurückgezogen. Lange Zeit habe ich bei einer Umarmung die Luft angehalten, um nur ja nichts zu spüren.
Seit ich das Atmen gelernt habe, hat sich für mich auch die Qualität der Begegnungen sehr verändert und ändert sich ständig weiter.
Nun sind sie für mich eine Quelle zum Auftanken geworden, zum Loslassen,
zum Ausruhen, zum Sich-Verbinden, zum einfach Miteinander-Sein, zum
Trost spenden und bekommen. Ich bin sehr dankbar dafür, und ich habe sie in meinen Alltag integriert.

Was mich an Biodanza besonders anzieht, ist der liebevolle Umgang miteinander, die Achtsamkeit, die Empfindsamkeit, die Zärtlichkeit, das Feed-Back in den Begegnungen.

Was mich ebenfalls anzieht an Biodanza ist die SPIRITUALITÄT,
die Heiligkeit des Lebens, die Verbindung mit der Natur, die Einheit mit dem Universum. Die Idee, die Göttlichkeit in jedem Lebewesen zu sehen.

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